GIMP

GNU Image Manipulation Program

Das Bildbearbeitungsprogramm

Gimp

Wilber
Das ist Wilber

das Maskottchen im GIMP-Projekt

Gimp ist ein Bildbearbeitungsprogramm für das semiprofessionelle Umfeld und ist erst noch kostenlos.

Gimp ist die Abkürzung für "GNU Image Manipulation Program". Die Abkürzung "GNU" wiederum steht für das GNU-Projekt. Bekannt ist dieses Projekt vor allem durch die "GNU General Public Licence" (GPL). Unter dieser Lizenzierung existieren bekannte Software-Projekte wie eben GIMP, Open-Office, Libre-Office, Firefox, Thunderbird, Wikipedia und viele andere mehr. All diese Projekte können kostenlos herunter geladen und frei benutzt werden. Bei etlichen Programmen kann man sogar die Quellsoftware laden und darf diese für die eigenen Belange anpassen oder ergänzen und unter der genannten Lizenzierung auch wieder für andere im Netz zur Verfügung stellen.

Warum ich GIMP einsetze?

Weil es gratis ist!

Und weil ich als ehemaliger Informatiker und Noch-Hobby-Programmierer auch privat verschiedene Betriebssysteme im Einsatz habe oder hatte. Momentan sind das Microsoft Windows 10 und Ubuntu Linux 20. Früher wurden ältere Versionen von Gimp noch unter Windows 2000, XP Professional und XP Home sowie Windows 7 Professional und Linux respektive GNU/Linux (Distributionen: Ubuntu 10 und OpenSuse 11) eingesetzt. Da GIMP seit einiger Zeit auch in der MAC-Welt angekommen ist, und ich durch ein geschenktes iPad zur Pensionierung plötzlich auch ein Steven Jobs Jünger wurde, macht es sicherlich Sinn, nur Software einzusetzen, welche all diese Systeme unterstützt. Und eben genau das trifft bei GIMP zu.

Ich muss allerdings auch zugeben, dass sich meine Erfahrungen mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen in Grenzen hält. Auf älteren Windows Rechner waren zwar Paintshop Pro vorhanden. Hierbei handelte es sich aber um eine ziemlich angestaubte Version als das Ding noch nicht von Corel aufgekauft wurde. Auch müssten irgendwo von der Nikon Coolpix 8700 und der Nikon D5000 alte Versionen von Fotoshop Elements vorhanden sein. Aber gerade diese Produkte gibt es erstens nicht für alle Betriebssysteme und zweitens nur gegen Geld.

Zudem habe ich im Laufe der Zeit immer mehr Gefallen am Gedanken von Open Source gefunden. Durch die riesige Anzahl von Entwicklern, die in diesem Projekt mit grossem enthusiastischem Engagement beteiligt sind, ist das ganze in den letzten Jahren zu einem brauchbaren Bildbearbeitungsprogramm herangewachsen, welches die erwähnte Konkurrenz aus dem Umfeld der Bezahlsoftware nicht zu scheuen braucht.

Was spricht dafür

Was spricht dagegen

  • Kostenlos
  • Läuft auf Windows, Linux, Mac
  • Gimp benötigt nur ca. 90 MB (Photoshop 1 GB)
  • Logische Menustruktur (angedockt oder separat)
  • Plugins praktisch identisch zu Photoshop
  • Ebenen können verschiedene Grössen haben
  • Geschwindigkeit schneller als Photoshop bei kleineren Bildern
  • Es werden 4 verschiedene Scriptsprachen unterstützt
  • Gimp unterstützt CMYK, Pantone und ICC-Profile nur eingeschränkt
  • Geschwindigkeit langsamer als Photoshop bei grösseren Bildern
  • Keine oder nur wenige smarte Funktionen für Bildverbesserungen